Samstag, 19.00 bis 20.00 Uhr

„Lost in Bavaria“, gestrandet in München, sind eigentlich nur drei der vier Musiker der Band, die den Sound amerikanischer Country-, Western- und Rockjuwelen sowie eine Prise deutscher Schlagerromantik an die Isar bringt. Michael Gartner (Gitarre, Gesang) ist echter Berg-am-Laimer und blickt auf drei musikalisch aktive Jahrzehnte zwischen Goaßln, Kuhglocken und Löffeln zurück – bei so viel Folklore im Blut liegt es nahe, dass er es ist, der die Leadstimme der Seemannslieder interpretiert. Aus dem fernen Hannover wurden vor ebenso langer Zeit an den Isarstrand gespült: Wolf Markgraf (Gitarre, Gesang), vormals Gitarrist und Frontmann bei „The Spice“ und „Cold Turkey“ und Karsten Helmbold (Schlagzeug, Percussion), der sich u.a. als legendäres rhythmisches Rückgrat von „Reverend Rusty“ einen Namen in der bayrischen Bluesrockszene gemacht hat. Pie Dültgen (Bass, Gesang, Mundharmonika) stammt aus Solingen, dem Tal der fliegenden Messer, wirft jedoch auf der Bühne lieber gezielt mit scharf-witzigen Kommentaren als mit Stahlwaren …

Lost in Bavaria bringen den wilden Westcoast-Mix mit souverän dreistimmigem Gesang so frisch rüber, dass man meint, diese Lieder nie schöner gehört zu haben: Ein knackiges und obendrein tanzbares Programm, das von Johnny Cash über Townes van Zandt zu Freddy Quinn rollt und mit einem Abstecher zu Eddie Spaghetti das Publikum rockt – „ehrlicher Sound, locker und geil“ ( SZ ).

lost in bavaria

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